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Die Artikel wurden mit freundlicher Genehmigung des "Meller Kreisblatts" übernommen. Das Urheberrecht für die Texte und Fotos liegt ausschließlich beim Verlag des "Meller Kreisblatts" und des Verfassers Wilhelm Knigge.

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Meller Kreisblatt vom 19.05.2011

19.05.2011

Vor 125 Jahren (1886)

Am 21. Mai wurde berichtet, dass in Wellingholzhausen mit dem Bau einer Molkerei begonnen worden war, in der Nähe des Dorfes. Sie erhielt den Namen „Molkereigenossenschaft Grönenberg-Wellingholzhausen“ und sollte auf die Verarbeitung von 6000 Liter Milch täglich zu Süßrahmbutter eingerichtet werden.

Aus Gesmold wurde am 25. Mai gemeldet, dass seit etwa drei Wochen auf dem Hause Komesker wieder Störche nisteten. Das Geklapper war täglich zu hören. Nunmehr wurde mit dem Ausbrüten der Eier begonnen.

Vom Kirchturm der evangelischen Kirche sah man am Sonntagmorgen, 6. Juni, in östlicher Richtung Rauch und Feuer. Es brannte das Kolonat Gildehüser in Düingdorf. Auch die Meller Spritze rückte zur Brandbekämpfung aus, brauchte aber nicht mehr einzugreifen, weil das Gebäude schon niedergebrannt war. Zuvor hatten die Spritzen aus Buer und Tittingdorf den Brand bekämpft, ziemlich erfolglos.

Etwa 10100 Mark sollte der Neubau des Schulgebäudes im Garten der Evangelischen Volksschule an der Grönenberger Straße nach einem Zeitungsbericht vom 11. Juni kosten. Der Bauauftrag für vier Unterrichtsräume war vergeben, mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen worden.

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Meller Kreisblatt vom 07.05.2011

07.05.2011

Vor 125 Jahren (1886)

Um die damals bestehende Schulraumnot etwas zu lindern, beschloss der Schulvorstand der Lutherischen Gemeinde am 2. Mai den Neubau eines zweigeschossigen Schulgebäudes mit vier Unterrichtsräumen. Das Gebäude sollte am nördlichen Ende des Pausenhofes der Grönenbergschule errichtet werden. Die Baukosten waren mit 12000 Mark veranschlagt.

Am 3. Mai wurde berichtet, dass in den letzten Nächten stets die Temperatur unter den Gefrierpunkt gesunken war. Bäume und Sträucher waren schon ausgetrieben und begrünt. Durch den Frost waren Schäden entstanden an den Obstblüten. Die aufgegangenen Kartoffeln waren schwarz geworden. Es fehlte an „warmem Regen“.

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Meller Kreisblatt vom 23.04.2011

23.04.2011

Vor 125 Jahren (1886)

Am späten Abend des 22. April war in Melle erstmalig in diesem Frühjahr wieder eine Nachtigall zu hören. Sie hatte ihren früheren Nistplatz wiederaufgesucht und ließ zur Freude der Zuhörer ihre Lieder erschallen, allerdings noch in Intervallen.

Ein herrliches Osterwetter, wie es lange nicht mehr verzeichnet war, herrschte am 25. und 26. April. An beiden Feiertagen schien die Sonne hell und klar. Allerdings war es frühmorgens und abends noch zu kalt, um draußen zu sitzen. Vormittags waren die Gottesdienste sehr gut besucht. Nachmittags wanderte „Jung und Alt“ munter durch die Meller Berge und lauschte dem Gezwitscher der Drosseln und der Lerchen. Die Gaststätten waren gut besucht und erzielten einen willkommenen Umsatz.

Der Arzt Dr. Heilmann, der seit 1848 in Riemsloh praktizierte, konnte mit seiner Ehefrau am 27. April das damals seltene Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Mediziner, 76 Jahre alt, war körperlich und geistig noch sehr rüstig und täglich in seiner Praxis. Seine Ehefrau litt unter einigen erheblichen Altersbeschwerden. Landrat Albrecht von Wehrs überreichte dem Paar die von Seiner Majestät, dem Kaiser, gestiftete Ehe-Jubiläumsmedaille. Die Einwohner von Riemsloh erfreuten das Jubelpaar am Abend mit einem imposanten Fackelzug.

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