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Die Artikel wurden mit freundlicher Genehmigung des "Meller Kreisblatts" übernommen. Das Urheberrecht für die Texte und Fotos liegt ausschließlich beim Verlag des "Meller Kreisblatts" und des Verfassers Wilhelm Knigge.

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Meller Kreisblatt vom 24.02.2011

24.02.2011

Vor 125 Jahren (1886)

Am Morgen des 1. März zeigte das Thermometer minus zwölf Grad an. Die Landschaft war in Eis und Schnee erstarrt. Erfreulicherweise schützte eine geschlossene Schneedecke die Wintersaaten vor Frostschäden. Begrüßt wurde auch, dass der Frost Ungeziefer und „schädliches Getier“ vernichten würde. In der ersten Hälfte des Monats März blieb die Temperatur noch konstant unter null Grad.
Am 4. März wurde berichtet, dass ein Meller Bauunternehmen an der Ecke Mühlenstraße/Stadtgraben ein neues Postgebäude bauen würde, weil das bisherige Gebäude am Zehntscheunenplatz am Inselweg zu klein geworden war. Bei dem Bauunternehmen handelte es sich um die Firma Fr. Becker. Sie errichtete das Gebäude im Laufe des Jahres 1886 und vermietete es an das Postamt. Erst 1924, nach der Währungsreform, erwarb das Postamt das Gebäude und nutzte es bis vor wenigen Jahren.

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Meller Kreisblatt vom 13.11.2010

13.11.2010

Vor 125 Jahren (1885)


Der Meller Auktionator Hettenhausen versteigerte am 30. November in seinem Büro einen „Frauen-Kirchensitz“ in den kurzen Bänken auf der Südseite der Lutherischen Kirche. Bis vor gut achtzig Jahren wurden die Kirchensitze noch verkauft, bei Freiwerden von Sitzen meistbietend versteigert.

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Meller Kreisblatt vom 14.05.2010

14.05.2010

Vor 125 Jahren (1885)

In den Mittagsstunden des 7. Mai zog ein schweres Gewitter über die Region Oldendorf. Aus dunklen Wolken fielen heftiger Regen und größere Hagelkörner. Ein Blitzstrahl setzte das Wohnhaus der Witwe Rittmeister in Brand. Mit schneller nachbarlicher Hilfe konnte das Feuer bald gelöscht werden.
Der Verschönerungsverein Buer hatte – wie am 14. Mai gemeldet wurde – von Dr. Struck auf der Kuppe des Stuckenberges einige Parzellen gekauft, um in der Nähe des Aussichtsturmes „Friedenshöhe“ neue Aussichtspunkte zu schaffen. Sie boten von einigen Dutzend Bänken einen herrlichen Blick auf die Täler und Höhen des Grönegaues.
In feierlicher Form wurde am Nachmittag des 18. Mai, an dem Tag, an dem vor zwei Jahren das gesamte Dorf niederbrannte, in Neuenkirchen der Grundstein für den Neubau der Kirche gelegt. Pastor Graff gedachte des Brandes vor zwei Jahren und verlas die für den Grundstein bestimmte Urkunde. Superintendent Lauenstein, Buer, hielt die Weiherede, und die Posaunenbläser und der Gesang der Gemeinde umrahmten die Feier.
Der Neubauer Heinrich Brockmann aus Niederholsten ging am Nachmittag des 24. Mai, dem 1. Pfingstfeiertag, mit seiner Frau zu Fuß zum Gottesdienst nach Oldendorf. Unterwegs wurden sie von einem schweren Gewitter überrascht. Ein Blitzstrahl traf den geachteten und beliebten Neubauer und tötete ihn auf der Stelle. Seine fünf Schritte vor ihm gehende Frau wurde niedergeworfen und schwer verletzt.

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